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Re: Birne defekt, Ja oder Nein? Kategorie: Verschiedenes (von André H. - 5.06.2006 19:18)
Als Antwort auf Birne defekt, Ja oder Nein? von der andy - 5.06.2006 18:44
Ich nutze:
C-Control II Unit, C164CI-ControllerBoard, CC2-Application-Board, CC2-StarterBoard, CC2-ReglerBoard, OSOPT V3.0, OSOPT V3.1
Hallo Andy,

> Hab mal da ne Frage. Hat zufällig einer ne Idee wie ich auf einfachste Weise messen kann ob eine
> Birne noch leuchtet oder nicht? Schalte mit dem max7311 Board von Andre ne Lampe (rote Ampel)
> und würde mir jetzt wünschen über einen Digitaleingang messen zu können ob die Lampe leuchtet
> oder nicht. Hab mir schon Stromrelais angeschaut (schalten wenn Strom > x Ampere = Lampe leuchtet)
> aber die sind ziemlich teuer für meinen Zweck. Sollte idealerweise für Hutschiene sein. Vielleicht gibt es
> ja auch billige Stromlrelais die in Relaisträger für Hutschiene reinpassen. Einer ne Idee?

Gleichstrom oder Wechselstrom ?

Bei Gleichstrom würde eine einfache Diode + Transistor reichen, um festzustellen, ob Strom flie�t.
Hier fallen 0,7V an einer Diode ab, welche den Transistor durchschalten lassen.
Alternativ kann man auch mit einem MeÃ?shunt + Auswertschaltung den Strom messen.

Bei Wechselstrom wird's etwas komplizierter.
Die Schaltungstechnisch einfachste Möglichkeit wären sog. Stromwandler.
Bei Conrad gibt's unter Art.#415707 einen relativ günstigen ab ca. � 7,- .
Dazu benötigst Du noch einen kleinen Brückengleichrichter, einen Widerstand und einen Elko.
So kann man relativ zuverlässig die Scheinleistung messen, welche bei rein ohmschen
Lasten der Wirkleistung entspricht.
Eine solche einfach Schaltung habe ich bereits mehrfach im Einsatz.
Am Ausgang des Stromwandlers kommte der Gleichrichter, daran wiederum
der Elko zum Glätten und der Widerstand als Last.
Zum Messen von Lasten bis ca. 3 KVAr benutze ich 1k als Lastwiderstand und
47 bis 100µF zum Glätten. (Je nachdem, ob der Wert noch etwas Schwanken darf, oder nicht. ;-) )
Zum zuverlässigen Erkennen kleinerer Lasten kann der Lastwiederstand auch
einen höheren Wert haben. Allerdings kann das bei zu hohen Werten auf die Linearität gehen.
Wenn aber nur ungefähr erfa�t werden soll, wieviel Strom flie�t, ist das egal.
Kann das das Signal nicht an einem AD-Port, sondern einem I/O-Port erfasst werden,
so kann man mit Hilfe eines Komperators (z.B. LM393) und eines Potis
logische 0V & 5V Pegel schaffen. Eine Beispielschaltung sollte im Datenblatt des LM393
enthalten sein.
Ach ja, der LM393 hat einen Open-Collektor-Ausgang. Darum wird
ein Pull-Up-Widerstand daran benötigt.
(Beim MAX7311 und PCF8574 sollten die internen Pull-Ups reichen).

MfG André H.



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